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Eine junge Frau lacht herzlich und ungestellt bei einem entspannten Outdoor-Fotoshooting in der Goldenen Stunde
GEIST.PLUS 30. Juni 2026

„Ich bin einfach unfotogen!“
Warum dieser Satz (fast) nie stimmt und wie du die Angst vor der Kamera verlierst

Hand aufs Herz: Wie oft hast du ein Foto von dir gesehen und gedacht: „Oh je, schnell weg damit – ich bin einfach absolut unfotogen“?

Wenn dir dieser Gedanke bekannt vorkommt, bist du in bester Gesellschaft. Fast 80 % der Menschen, die zu mir zum Shooting kommen, sagen diesen Satz in den ersten fünf Minuten. Die gute Nachricht vorweg: Unfotogenität ist ein Mythos.

Das Geheimnis hinter tollen Bildern liegt nicht darin, ein geborenes Topmodel zu sein. Es liegt an der richtigen Atmosphäre, dem passenden Licht und vor allem an einem Zusammenspiel, bei dem du dich rundum wohlfühlst.

Hier sind vier einfache Tipps, wie dein nächstes Fotoshooting völlig entspannt wird – und Bilder entstehen, die du endlich gerne zeigst.

1. Vergiss das steife „Cheese!“

Die schlimmsten Fotos entstehen, wenn wir das Gesicht zu einem Lächeln zwingen, das wir in diesem Moment gar nicht fühlen. Das Ergebnis wirkt oft maskenhaft und die Augen lächeln nicht mit.

  • Mein Ansatz beim Shooting: Wir starten ohne Druck. Wir unterhalten uns, bewegen uns und fangen mit ganz natürlichen Momenten an. Die besten Bilder entstehen oft „dazwischen“ – wenn du kurz lachst, weil wir einen Witz gemacht haben, oder du einfach in Gedanken bist.

2. Vertrauen ist alles (und die Chemie muss stimmen)

Ein professionelles Shooting ist ein Teamwork. Wenn du dich bei deinem Fotografen oder deiner Fotografin unwohl fühlst, sieht man das den Bildern an.

  • Mein Tipp: Schau dir vorher nicht nur die Bilder, sondern auch die „Über mich“-Seite deines Fotografen an. Ein kurzes Telefonat vorab bewirkt oft Wunder. Wenn die Chemie stimmt, verfliegt die Nervosität fast von selbst.
Ein authentisches und nahbares Porträt einer entspannten Person mit einem ehrlichen, sympathischen Lächeln.

3. Die richtige Kleidung: Wohlfühlen geht vor Trends

Wenn du dich in ein enges Kleid oder einen steifen Anzug zwängst, den du sonst nie tragen würdest, wirst du dich auf den Fotos auch unwohl fühlen.

  • Mein Tipp: Wähle Outfits, die deine Persönlichkeit unterstreichen und in denen du dich frei bewegen kannst. Wenn du dich schön und bequem gekleidet fühlst, strahlst du das auch aus. (Zusatz-Tipp: Vermeide riesige Logo-Prints oder extrem unruhige Muster, da sie vom Gesicht ablenken).

4. Bewegung statt starrer Posen

Niemand erwartet von dir, dass du wie eine Statue vor der Kamera posierst. Starre Vorgaben führen nur dazu, dass man sich verkrampft.

  • Mein Ansatz beim Shooting: Ich gebe dir kleine, leichte Aufgaben. „Geh mal ein paar Schritte in meine Richtung“, „Schau mal über deine Schulter“ oder „Bring deine Lieblingsperson zum Lachen“. Durch die Bewegung vergisst dein Kopf ganz schnell die Kamera und dein Körper nimmt ganz automatisch eine natürliche Haltung ein.

Fazit: Du darfst einfach du selbst sein

Die Kamera hält nur das fest, was ohnehin da ist: Deine Persönlichkeit, deine Ausstrahlung und deine Emotionen. Du musst beim Shooting nichts 'leisten' oder perfekt machen. Meine Aufgabe als Fotograf ist es, das Licht so zu setzen und dich so zu leiten, dass deine Schokoladenseite ganz von alleine glänzt.

Wenn du also das nächste Mal denkst, du seist unfotogen – lass uns das Gegenteil beweisen!

Eine Frau mit sanften Lächeln in herbstlicher Outdoor-Umgebung